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Rösti

«Rösti, das erinnert mich an meine Jugendzeit, als ich auf einem Bauernhof mithalf», Können viele von einem legendären und währschaften Röstizmorge erzählen schon um acht Uhr morgens.

Die Rösti ist ein Schweizer Nationalgericht und wird doch überall anders gemacht. Hier ein Basisrezept.  Und wie machen Sie «Ihre» Rösti?

Rösti Tipps, mit denen jede Rösti gelingt

Eingefleischte schwören auf die gute, alte und schwere Lyonerbratpfanne aus massivem Eisen, die man am besten nur für Rösti verwendet, damit sie nicht klebt. Aber auch Bratpfannen mit Antihaftbeschichtung eignen sich. Während des Bratens ab und zu nochmals etwas Schweinsfett oder Bratbutter dazugeben, vor allem dem Pfannenrand entlang. Ist der Kartoffelkuchen einmal geformt, nicht mehr rühren und nicht zudecken. Die Rösti aus geschwellten Kartoffeln ist für Saucengerichte besser geeignet.

Für eine Rösti aus rohen Kartoffeln

Die geschälten Kartoffeln gut getrocknet durch die Röstiraffel reiben, 1 Teelöffel Salz beifügen, vermischen und sofort zubereiten, da die Kartoffeln sonst Wasser ziehen und sich an der Luft grau verfärben. Die geriebenen Kartoffeln in der Pfanne gut mit dem Schweinsfett vermengen und ohne zu rühren braten. Nach rund 15 Minuten wenden, nochmals 15 Minuten braten. Eine rohe Rösti bindet stärker,

 Die klassische Rösti

Zutaten Für 4 Personen

1 kg      geschwellte Kartoffeln

            (festkochende Sorte wie Urgenta, Sirtema, Ostara oder Victoria)

1 TL    Salz

2–4 EL  Schweinsfett oder Bratbutter

Zubereitung
Die am Vortag geschwellten Kartoffeln mit der Röstiraffel in möglichst lange «Stäbchen» reiben und leicht salzen. In einer Bratpfanne einen Drittel Schweinsfett oder Bratbutter erhitzen, Kartoffeln beigeben und unter mehrmaligem Wenden rundherum anbraten. Dann zu einem Kuchen formen und offen bei kleiner bis mittlerer Hitze und unter Zugabe des zweiten Drittels Schweinsfett oder Bratbutter ca. 15 Minuten weiterbraten. Eine flache Platte auf die Pfanne legen, Rösti darauf stürzen, wieder in die Pfanne gleiten lassen, den Rest Schweinsfett oder Bratbutter dazugeben, weitere 15 Minuten fertig braten. Auf die Platte stürzen und servieren.

Ob so oder so – eine richtig zubereitete Rösti ist ein himmlisches Gericht. Egal, ob sie «nur» mit einem bunten Salat, mit einem tüchtigen Stück Käse, mit einer Bratwurst und Zwiebelsauce, mit Rosmarin, Schabziger, Cervelatscheiben oder gar mit einem Zürcher Geschnetzelten serviert wird. Auch mit Käse überbacken, mit Zwiebeln oder als traditionelle Berner Rösti mit Speckwürfeli angereichert, mundet sie immer wieder aufs Neue. Viele Schweizer essen oft als Erstes, wenn sie vom Ausland zurückkommen, eine Rösti.

Varianten

Rösti mit rohen Kartoffeln und mit Olivenöl gebraten. Der Geschmack dieser Kombination, schmeckt so ganz anders, südlich vielleicht.

 Mit  einem frischen, knackigen Salat.

Auch mit einem Stück Bergkäse dazu.

Gar noch etwas Kümmel unter der Rösti.

Einfach, frisch und saisonal muss die Küche für sie sein.

Feine Zwiebelsauce

Zutaten Für 4 Personen

4            mittlere Zwiebeln

1 EL      Bratbutter

1–2 EL  Mehl

1 EL      Bratensauce Pulver

1 dl       Rotwein

1 dl       Wasser

Zubereitung

Zwiebeln schälen, halbieren, in dünne Scheiben schneiden und mit Schweinsfett oder Bratbutter in einer Bratpfanne dämpfen, bis sie goldbraun sind. Mehl dazugeben, gut umrühren, Bratensauce Pulver dazugeben, gut mischen.

Mit Rotwein und Wasser ablöschen und zur gewünschten Dicke einkochen. Tipp: Wenn die Zwiebeln zusammen mit der Bratwurst gebraten werden, wird der Geschmack der Sauce noch besser.

 


© Suuretaler Metzgli

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