Schweiz Spezialitäten

         

Pouletsteak mit Blumenkohl-Curry

Zubereitung

Zutaten für 4 Personen

4           grosse Pouletschenkel ohne Knochen mit

1 EL      säurehaltiger Marinade leicht einstreichen und Wärme schenken

1           Zwiebel schälen, fein schneiden und in

1 EL     Butter glasig dünsten

1          Chilischote Kerne entfernen, waschen, klein schneiden

2 TL     Kurkuma dazugeben

1 TL      frischer Ingwer reiben und dazugeben

1 TL     Curry dazugeben

2          Knoblauchzehen gehackt

1 Msp. Kardamompulver dazugeben

½ TL    Senfsamenkörner dazugeben

½ TL   Kreuzkümmel gemahlen

           alles beigeben und kurz mitdünsten

2 dl      Bouillon beigeben

           bei etwa 80° C 10 Minuten ziehen lassen und

           nachher durch ein feines Sieb streichen

1 dl     Kokosmilch beigeben, kurz aufkochen lassen

30 g    kalte Butter in Stücken beigeben und mit

          Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken

1 kg   Blumenkohl waschen, Strunk entfernen, Röslein teilen

          während 5 bis 10 Minuten in Salzwasser garen, in

2 EL  Olivenöl goldbraun knackig braten und mit Salz würzen

4        Pouletschenkel in wenig Olivenöl beidseitig ganz kurz anbraten

         (je Seite etwa 1 Minute) und für 5 bis 10 Minuten

         bei 60° C im Backofen warmstellen

         Sauce mit dem Schwingbesen aufschlagen Schenkelstücke quer halbieren, auf

        einem Saucenspiegel anrichten und servieren

Die richtige Zubereitung macht‘s

Zu kalt: Die Schweizer sind hygiene- und kältegeschädigt. Es ist von Gesetzes wegen verboten, richtig zartes Fleisch zu verkaufen, obwohl die Fleischanbieter

in der Schweiz sehr viel für eine optimale Qualität unternehmen. Die gesetzlich

vorgeschriebenen Aufbewahrungstemperaturen sind für die Reifung viel zu

tief. Die Enzyme sind für die Reifung verantwortlich und wirken ähnlich wie Bakterien

nur bei Wärme richtig. «Gabelzart » zeigt, wie der Konsument Fleisch problemlos selber reifen kann.

Zu schnell: Heute muss alles schnell gehen, so dass häufig Spannung entsteht,

was zu Druck und Gegendruck führt. Der Gegendruck beim Fleisch äussert sich

durch einen erhöhten Saftaustritt, was automatisch zu einer Genussminderung

führt. «Gabelzart» garantiert die sanfteste Behandlung für jeden Muskel.

Zu heiss: «Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Menschen und einem

Stück Fleisch?» fragte Fleisch-Guru Wirth, um gleich selber die Antwort zu

geben: «Beides lebt! Und was lebt, will gut behandelt werden, sonst erhält man

relativ schnell die Antwort. Wer Fleisch heiss anbrät, um die Poren zu schliessen,

macht nur eines: das Fleisch verrückt.

Wird ein Pouletschenkel-Steak oder ein Kotelett heiss angebraten, ist Stress im Fleisch die logische Folge.

Die Enzyme und die Vitamine werden inaktiviert und das Resultat ist nur wenig Genuss.

» «Gabelzart» wendet im Gegensatz zum Niedergaren für jeden Muskel

die richtige Temperatur an, was zu einer neuen Genuss-Dimension führt.

Aus dem Buch

von Werner Wirth, Autor des neuen Buches «Poulet & Co. –Gabelzart»

 

 


© Suuretaler Metzgli

zurück