Indien Spezialitäten

         

PalakPaneer

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten für 4 Personen

2 l

Vollmilch

8 EL

Zitronensaft

0.5 TL

Kurkuma

0.5 TL

Cayennepfeffer

1 TL

Salz

4 EL

Öl

300 g

Spinat, frisch

2

Zwiebeln

15 g

Ingwer

1-2

Chili

1 TL

Kreuzkümmel

2

Knoblauchzehen

400 g

Gehackte, geschälte Tomaten

1 TL

Koriander, gemahlen

0.5 TL

Garam Masala (z.B. aus dem Delikatessengeschäft)

90 g

Nature-Joghurt

Zubereitung:

1. Am Vortag Milch in einer weiten Pfanne unter Rühren aufkochen. Pfanne vom Herd ziehen. Zitronensaft dazugeben, Mischung umrühren. Der Frischkäse trennt sich jetzt von der gelblichen Molke. Ein sauberes Küchentuch in ein Sieb legen. Die Käse-Molke-Masse hineingiessen. Abgetropften Frischkäse mit kaltem Wasser abspülen. Das Tuch zusammendrehen und alle Flüssigkeit aus dem Käse drücken. In ein mit Folie ausgelegtes Gefäss geben, mit Gewicht beschweren und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

2. Am Zubereitungstag Paneer in Würfel schneiden. Mit Kurkuma, Cayennepfeffer und jeweils der Hälfte des Salzes und des Öls mischen, marinieren. Spinat waschen und fein schneiden. Zwiebeln hacken, Ingwer fein reiben. Chili entkernen und hacken.

3. Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Paneer rundum anbraten, beiseitestellen. Restliches Öl erhitzen, Zwiebeln und Kümmel darin andünsten. Knoblauch dazu pressen, Chili und Ingwer dazugeben. Weiterbraten, bis alles goldbraun ist. Tomaten dazugeben, alles zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln. Spinat, Koriander und nach Belieben Garam Masala dazugeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Joghurt und Paneer vorsichtig unterrühren. Alles mit Salz abschmecken und zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen.

TIPP: Dazu passt Naan (indisches Fladenbrot) oder Reis.

Garam masala

ist eine Gewürzmischung von meistens gemahlenen Gewürzen zur Zubereitung von Currys in der indischen Küche.

Typische Gewürze für Garam masala

im Uhrzeigersinn von oben links:
Kreuzkümmel, Koriander, gemahlene Muskatblüte, schwarzer Pfeffer, Kardamonkapseln, Gewürznelken, gemahlene, fertige Mischung, Zimtstangen und
Lorbeerblatt

Die traditionellen Mischungen enthalten Gewürze, die nach der ayurvedischen Heilkunde den Körper erhitzen. Dazu zählen, neben anderen, schwarzer Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzer Pfeffer und Kreuzkümmel. Nahezu jede Familie hat ein eigenes Rezept, wobei die „modernen“ Mischungen auch Gewürze wie Fenchel oder grünen Kardamom enthalten, die eher kühlende Wirkung haben. Die unzerkleinerten Zutaten werden üblicherweise zunächst trocken in einer Pfanne geröstet, damit die ätherischen Öle und Geschmacksstoffe freigesetzt werden und nach Abkühlung anschliessend im Mörser zerstossen oder in einer Gewürzmühle gemahlen, sie kann aber auch unzerkleinert mit ganzen Gewürzen verwendet werden. Die Mischung ist gut verschlossen mehrere Monate haltbar.

Garam masala hat eine tabakbraune Farbe und wird wegen des starken Aromas vor allem bei Fleischgerichten verwendet. Dabei kann die Würzmischung entweder in heissem Fett angeröstet werden, bevor das Fleisch angebraten wird, meistens wird sie jedoch erst zu Ende des Kochvorgangs hinzugegeben. Viele indische Rezepte verwenden Garam masala eher sparsam und als Komponente, die den Grundgeschmack liefert. Die meisten Gerichte enthalten daher noch weitere Gewürze.

Die Auswahl der verwendeten Gewürze bestimmt das Aroma des Garam masala. Schärfe wird durch Zugabe von Chili erreicht, auch die Zugabe von Koriandersamen oder Safran ist möglich.

 

 


© Suuretaler Metzgli

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